RAID-Rechner

Schächte bestücken, Verfahren wählen – die nutzbare Kapazität steht sofort daneben, samt Erklärung, wohin der Rest geht.

1 · Festplatten

4 von 4 Schächten bestückt

Schacht anklicken und Größe wählen · „leer“ wirft die Platte wieder aus

2 · Verfahren

Was mit den Platten geschehen soll

RAID-Verfahren wählen

3 · Ergebnis

Aktualisiert sich bei jeder Änderung

Nutzbare Kapazität 24,00 TB entspricht 21,83 TiB, wie das Betriebssystem es anzeigt
Für die Absicherung 8,00 TB Eine Platte darf ausfallen.
Ungenutzt 0,00 TB Es bleibt nichts liegen.
Rohkapazität 32,00 TB 4 Platten · 75 % davon nutzbar

Wie sich die Platten aufteilen

  • Nutzbare Kapazität
  • Für die Absicherung
  • Ungenutzt

SHR Synology Hybrid RAID

Wie RAID 5, nutzt aber auch unterschiedlich große Platten weitgehend aus.

SHR legt die Daten nicht über die gesamte Platte in einem Stück ab, sondern in Stufen: Zuerst wird der Bereich genutzt, den alle Platten gemeinsam haben, darüber der Bereich, den nur noch die größeren Platten haben, und so weiter. In jeder Stufe bleibt eine Platte für die Redundanz reserviert. Dadurch bleibt bei gemischten Größen deutlich weniger liegen als bei RAID 5 – solange in einer Stufe mindestens zwei Platten vorhanden sind. Alles darüber ist nicht abzusichern und bleibt ungenutzt.

Mindestens
1 Platte
Ausfallsicherheit
Eine Platte darf ausfallen.
Gemischte Größen
Werden in Stufen genutzt.
Typisch für
Der Normalfall für ein NAS, in dem die Platten nach und nach gegen größere getauscht werden.

Was der Rechner voraussetzt

TB oder TiB – warum das NAS weniger anzeigt

Festplattenhersteller rechnen mit Zehnerpotenzen: 1 TB sind 1.000.000.000.000 Byte. Betriebssysteme rechnen mit Zweierpotenzen, 1 TiB sind 1.099.511.627.776 Byte. Dieselbe Platte trägt deshalb die Aufschrift „8 TB“ und erscheint im System als 7,28 TiB. Es fehlt nichts – es sind zwei Maßeinheiten. Der Rechner nennt beide Werte.

Ein RAID ist keine Sicherung

Redundanz hilft gegen den Ausfall von Datenträgern – nicht gegen versehentliches Löschen, Verschlüsselung durch Schadsoftware, Diebstahl oder Feuer. Alles davon trifft jede Platte im Verbund gleichzeitig. Ein RAID sorgt für Verfügbarkeit; die Sicherung liegt woanders, am besten eine davon außer Haus.

Vom Dateisystem geht noch etwas ab

Die hier ausgewiesene Kapazität ist die des Verbunds. Dateisystem und Betriebssystem belegen davon noch einen Teil – bei einem NAS je nach Modell einige Gigabyte pro Platte, dazu Verwaltungsdaten und reservierter Platz. Rechnen Sie mit einigen Prozent weniger als hier angegeben.

Größere Platten, längere Wiederherstellung

Fällt eine Platte aus, muss der Verbund sie aus allen übrigen neu berechnen. Bei heutigen Kapazitäten dauert das Stunden bis Tage, und in dieser Zeit sind alle anderen Platten unter Volllast. Genau dann fällt erfahrungsgemäß die nächste aus – der Grund, warum ab etwa sechs Platten doppelte Redundanz (RAID 6 oder SHR-2) empfohlen wird.